Unser Laden

Den Laden gibt es noch nicht. Noch nicht …

Die Nerdtaverne ist im Moment ein Onlineshop. Es gibt keinen Tresen, keine Spieltische und kein Regal, vor dem man steht und überlegt, ob man wirklich noch eine Packung Sleeves braucht.

Das soll sich ändern. Wir suchen eine Fläche in der Region, irgendwo im Dreieck Kronach, Kulmbach, Burgkunstadt, und wollen daraus einen Ort machen, an dem man länger bleibt als für den Einkauf. Malen, bauen, spielen, essen, oder einfach eine Stunde sitzen und reden. Der Handel läuft weiter, er ist dann nur nicht mehr der einzige Grund herzukommen.

Warum zuhause malen, wenn hier die ganze Farbpalette steht, nichts ausgeht und am Tisch nebenan Leute sitzen, die verstehen, warum man seit zwanzig Minuten über einen Schulterpanzer diskutiert?
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Der Wert ist von Hand gesetzt. In ihm stecken auch Dinge, über die gerade verhandelt wird und die wir deshalb noch nicht öffentlich aufschreiben.

  1. Der Onlineshop läuft erledigt

    Bestellen, bezahlen, Paket kommt. Das ist die Grundlage für alles Weitere. Der Onlinehandel trägt später einen Teil der Fixkosten mit und macht Ware, die im Laden langsam läuft, überregional verkäuflich.

  2. Phase 0 · Online stärken läuft gerade

    Sortiment vertiefen, Einkauf aufbauen, Kontakte in die Community knüpfen. Der Schwerpunkt liegt auf Farben, Werkzeug, Hüllen und Zubehör. Das sind die Sachen, die regelmäßig nachgekauft werden, und die tragen ein Sortiment stabiler als die großen Releases.

  3. Phase 1 · Pop-up steht an

    Acht bis zwölf Wochen auf einer echten Fläche, bevor größer investiert wird. Dazu gehören ein kompakter Shopbereich, zwei bis drei vollwertige Spieltische, ein großer Gemeinschaftstisch, ein einfaches Wohnzimmer mit Couch und Konsolen, eine ruhige Ecke mit Bücherschrank, Kühlschrank und Kaffee.

    Ohne teuren Ladenbau. In der Zeit soll sich zeigen, ob genug Leute kommen und ob dieselben wiederkommen.

  4. Phase 2 · Die dauerhafte Nerdtaverne steht an

    Shop, Spieltische, Wohnzimmer und Versorgung auf einer festen Fläche, mit verlässlichen Öffnungszeiten. Ausgebaut wird in dem Umfang, den die Zahlen aus dem Pop-up hergeben.

  5. Phase 3 · Artstation steht an

    Die Werkstatt in voller Ausbaustufe: Airbrush mit Absaugung, Fotoplatz, eine Bibliothek aus Bits und Werkzeug, Fächer für angefangene Projekte.

  6. Phase 4 · Eigenleben steht an

    Feste Gruppen, Ligen, Workshops, Vitrinen mit Armeen von Leuten aus dem Laden, Formate, die andere mitbringen. Ab hier kommt ein großer Teil des Programms aus der Community selbst.

Wie der Raum aufgeteilt sein soll

Die Bereiche sollen ineinander übergehen, aber weit genug getrennt sein, dass Einkaufen, Spielen, Malen und Rumsitzen gleichzeitig funktionieren. Insgesamt rund 200 bis 300 m². Die Angaben unten sind Richtwerte aus der Planung und stehen noch nicht fest.

Shop & Neuheiten

ca. 35–45 m²

Farben, Zubehör, TCG, Brett- und Kartenspiele und ausgewähltes Nerdsortiment. Der Bereich bleibt bewusst kompakt. Er soll gut sichtbar sein, ohne dass der Rest der Fläche zum Beiwerk wird.

Playarea

ca. 50–65 m²

Mehrere vollwertige Tische für Draft, Commander und Tabletop, breit genug, dass neben der Matte noch Platz für Kartenstapel und Würfel bleibt. Im offenen Spieleschrank stehen Brett- und Kartenspiele, ein paar Hausdecks und bei Bedarf Hausarmeen. Man nimmt sich etwas heraus und setzt sich hin, ohne vorher an einer Theke zu fragen.

Wohnzimmer

ca. 15–20 m²

Sofa, Sessel, Teppich, ein TV und Konsolen von alt bis neu. Gedacht für die Spiele, die zu zweit oder zu viert auf einem Bildschirm laufen, mit allen Beteiligten im selben Raum.

Arcade

ca. 10–15 m²

Cabinets und Flipper stehen in einem eigenen Bereich, der akustisch möglichst weit vom Rest abgesetzt ist. Ein Flipper ist laut, und das gehört dazu, nur eben nicht in einer Ecke, in der nebenan jemand liest. Wie viele Geräte es werden, hängt davon ab, wie viele sich vernünftig warten lassen.

Großer Gemeinschaftstisch

ca. 15–20 m²

Ein langer Tisch für Deckbau, Kartensortieren, Essen und alles, was nebenbei läuft. Hier sitzt man auch dann, wenn man nichts Bestimmtes vorhat, und hier lernt man am ehesten Leute kennen.

Ruhige Ecke & Bücherschrank

ca. 12–16 m²

Sitzplätze, an denen man nichts tun muss. Lesen, reden, Pause machen.

Dazu ein offener Bücherschrank mit Romanen, Comics, Manga, Artbooks und Hobbybüchern. Man kann vor Ort lesen, Bücher mitnehmen, wenn man nicht fertig wird, und eigene reinstellen, wenn zuhause der Platz knapp wird. Ausweis, Leihfrist und Liste gibt es dafür nicht. Wer öfter etwas mitnimmt, stellt irgendwann von selbst etwas rein.

Artstation

ca. 15–20 m²

Die Artstation ist ein Arbeitsplatz zum Malen und Basteln, den sich alle teilen. Pinsel in allen Größen, Nasspaletten, die auch wirklich feucht bleiben, Skalpelle, Feilen, Zangen, Bits und Basing-Material vom Sand bis zu den Grasbüscheln. Dazu eine Airbrush mit Absaugung, damit niemand am Küchenfenster steht und hofft, und Lampen mit vernünftiger Farbtemperatur, unter denen ein Braunton nicht plötzlich grün wird.

Die Farben laufen über eine Flatrate. Du zahlst einmal und benutzt das ganze Regal: Warpaints, Speedpaint, Two Thin Coats, Grundierungen, Washes, Metallics, Effektfarben. Praktisch ist das vor allem bei den Tönen, die man genau einmal braucht. Für die Schulterpanzer gehen zwei Milliliter von einem Braun drauf, und der Topf steht danach drei Jahre im Regal und wird zäh.

Zwei Töne nebeneinander halten, ohne beide zu kaufen, geht damit genauso wie das Töpfchen nachholen, wenn mitten in der Armee das Silber ausgeht. Wer sich nie sicher war, ob Speedpaint auf seinem Zeug funktioniert oder ob so eine Airbrush die Anschaffung wert ist, probiert es hier aus, statt sich das Set zu kaufen und es dann in den Schrank zu stellen.

Für Leute, die regelmäßig kommen, gibt es ein eigenes Fach. Da bleibt das angefangene Projekt zwischen zwei Besuchen stehen, mit der Grundierung, die schon drauf ist, und den Bits, die man beim letzten Mal aussortiert hat.

Wie eine Woche aussehen soll

Kein Vollzeitladen von Anfang an. Ein fester Rhythmus, den man sich merken kann, ist wichtiger als lange Öffnungszeiten.

Donnerstag abends

Offener Hobbyabend

Malen, bauen, Commander, reden. Wenig Programm und niedrige Schwelle. Wer nur zuschauen und sich das Ganze mal ansehen will, kann das auch.

Freitag abends

Friday Night

Der klassische FNM-Slot. Der Name kommt von Magic, gespielt wird aber, was am Tisch sitzt, also auch Lorcana, One Piece oder Pokémon. Die Formate wechseln, meistens Draft oder Commander.

Samstag ganztägig

Der lange Tag

Der Haupttag: Shop, Tabletop, längere Runden, Familien und Leute, die zum ersten Mal reinschauen. Alles, was nicht in einen Abend passt, findet samstags statt.

Sonntag offen, kein Verkauf

Community-Tag

Sonntags darf in Deutschland kein Einzelhandel stattfinden, die Kasse bleibt also zu. Der Laden ist trotzdem offen: Spieltische, Wohnzimmer, Arcade und Artstation sind da, und man kommt einfach vorbei und zockt.

Was es nicht werden soll. Kein Hobby-Fachmarkt, in dem Herumsitzen als Platzverbrauch gilt, kein Café, das Nerdkultur als Deko benutzt, und keine Turnierhalle, die ohne Eventkalender leer wirkt. Für Tische und Stunden wird auch nicht einzeln abkassiert.

Wie ein guter Samstag aussieht. Jemand kommt wegen einer Farbe rein, bleibt für einen Kaffee, sieht zwei Leuten beim Commander zu und steht am Freitag darauf beim Draft. An der Artstation malt jemand drei Stunden an derselben Einheit. Im Wohnzimmer läuft Couch-Coop, in der ruhigen Ecke reden zwei Leute zwischen Büchern. Nicht jeder kauft bei jedem Besuch etwas, aber viele kommen wieder.

Ein Eröffnungsdatum gibt es noch nicht. Was sich bewegt, steht hier, und der Balken oben wandert entsprechend mit. Wer es früh wissen will, trägt sich weiter unten in den Newsletter ein. Und wer eine passende Fläche kennt, ebenerdig, offen geschnitten und gern mit großen Fenstern: info@nerdtaverne.de.